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Tele Columbus Geschäftsbericht 2014, deutsch

C Grundlagen des Konzernabschlusses C.1 Ausweis und Bewertung Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen der Tele Columbus Gruppe werden über sämtliche Berichtsperioden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der IFRS aufgestellt. Die Konzerngewinn- und Verlustrechnung wurde auf Grundlage des ­Gesamtkostenverfahrens aufgestellt. Der Abschluss wurde, mit Ausnahme der Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen, auf Basis von historischen bzw. fortgeführten ­Anschaffungs- und Herstellungskosten aufgestellt. Der Barwert der definierten Leistungsver- pflichtung abzüglich des beizulegenden Zeitwerts des Planvermögens ergibt die jeweils bilan- zierte Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen. D Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden D.1 Wesentliche Ermessensentscheidungen und Schätzunsicherheiten Die Aufstellung des Abschlusses in Übereinstimmung mit den IFRS erfordert Beurtei­lungen, Schätzungen und Annahmen, die einen direkten Einfluss auf die Anwendung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und die ausgewiesenen Beträge der Vermögenswerte und Schulden, den Ausweis von Eventualforderungen und -verbindlichkeiten am Bilanzstichtag sowie auf die ausgewiesenen Umsatzerlöse und Aufwendungen während der Berichtsperiode haben. Obwohl das Management diese Schätzungen nach bestem Wissen unter Berücksichtigung aktueller Ergebnisse vornimmt, können die tatsächlichen Ergebnisse von diesen Schätzungen abweichen. Schätzungen und zugrundeliegende Annahmen werden fortlaufend überprüft. Änderungen von Schätzungen werden in der Periode erfasst, in der diese vorgenommen werden, sowie in betroffenen zukünftigen Perioden. D.1.1 Wesentliche Ermessensentscheidungen Im Rahmen der Aufstellung des Abschlusses hat der Vorstand neben Schätzungen auch die folgenden Ermessensentscheidungen getroffen, die sich wesentlich auf die im Abschluss aus- gewiesenen Beträge auswirken. Tele Columbus Gruppe als Leasinggeber in Operating-Leasingverhältnissen: Zum Produktportfolio der Tele Columbus Gruppe gehören Angebote, welche die Signalübertragung und das Recht zur Nutzung von Kundenendgeräten (u.a. Kabelmodems und Digital-Receiver, sogenannte Customer Premises Equipment (CPE)) beinhalten. Die Kundenendgeräte sind eine notwendige Voraussetzung für die jeweilige Signalübertragung beim Kunden. Da die Erfüllung dieser Leistungs- vereinbarungen vom Einsatz eines bestimmten an den Kunden ausgelieferten Vermögenswerts abhängt und mit den von der Tele Columbus Gruppe definierten Leistungsvereinbarungen das Recht zur Nutzung dieses Vermögenswertes verbunden ist, enthalten diese Vereinbarungen, die sowohl die Signalübertragung als auch das Recht zur Nutzung der erforderlichen Kundenendgeräte umfassen, ein Leasingverhältnis gemäß IFRIC 4, im Rahmen dessen die Gesellschaften der Tele Columbus Gruppe als Leasinggeber auftreten. Diese Leasingverhältnisse werden gemäß IAS 17 als Operating-Leasingverträge klassifiziert. Die Kundenend- geräte werden dementsprechend in Übereinstimmung mit IAS 16 im Sachanlage- vermögen erfasst und über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben. 101 Unternehmen Konzernlagebericht Konzernabschluss Weitere Informationen

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