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Tele Columbus Geschäftsbericht 2014, deutsch

Tele Columbus Gruppe als Leasingnehmer in Finanzierungs-Leasingverhältnissen: Zur Signalübertragung hat die Tele Columbus Gruppe Teile ihrer Netzinfrastruktur geleast. Geleast werden im Wesentlichen IP- und HFC-Verbindungen auf Basis von Glasfasern. Die IP-Verbindungen stellen die Strecke zwischen den Kopfstellen dar, während die HFC-Verbindungen die Strecke zwischen Kopfstelle und Endkunde abdecken. Geleast wird eine Kapazität an Bandbreiten. Die Tele Columbus Gruppe hat bei diesen Leasingverträgen festgestellt, dass bestimmte Rechte auf sie übergegangen sind und dass die Leasingdauer den überwiegenden Teil der wirtschaftlichen Nutzungsdauer umfasst. Daher hat sie die Leasingverhältnisse als Finanzierungsleasing im Sinne des IAS 17 klassifiziert. D.1.2 Schätzunsicherheiten Nachstehend erfolgt eine Erläuterung der wichtigsten zukunftsbezogenen Annahmen und an- derer entscheidender Faktoren von Schätzunsicherheiten zum Bilanzstichtag, von denen ein wesentliches Risiko erheblicher Anpassungen der Buchwerte von Vermögens­werten und Ver- bindlichkeiten im kommenden Geschäftsjahr ausgeht. Die Buchwerte sind in der Bilanz oder in den weiteren Erläuterungen zu den entsprechenden Vermögenswerten und Verbindlichkeiten dargestellt. Rückbauverpflichtungen: Die Tele Columbus Gruppe ist vereinzelt verpflichtet, sämtliche Netzwerkeinrich- tungen und -infrastrukturen nach Ablauf der Mietverhältnisse zu entfernen. Erwartungen bezüglich des Verzichts des Leasinggebers auf die Erfüllung von Rückbauverpflichtungen werden in die Berechnung der bestmöglichen Schätzung für die Verpflichtung im Zusammenhang mit den gemieteten Netzwerkeinrichtun- gen und -infrastrukturen gemäß IFRS einbezogen. Der Vorstand geht von einer geringen Eintrittswahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus, so dass keine Kosten aus Rückbauverpflichtungen bilanziell berücksichtigt wurden. Bezüglich Rückbau- verpflichtungen für von der Gesellschaft angemietete Geschäftsräume verweisen wir auf den Abschnitt E.17 „Sonstige Rückstellungen“. Rückstellung für drohende Verluste: Im Zusammenhang mit einem langfristigen Signalliefervertrag wurden Rückstel­ lungen für drohende Verluste in Höhe von TEUR 17.731 in 2014 gebildet (2013: TEUR 15.311). Hierzu verweisen wir auf den Abschnitt E.17 „Sonstige Rückstellun- gen“. Der Signalliefervertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2018 und legt Mindestentgelte fest. Im Falle der Nichteinhaltung der Mindestentgelte muss die Gesellschaft die Differenz ausgleichen. Die Tele Columbus Gruppe hat anhand der erwarteten Abonnentenanzahl und der vertraglich festgelegten Preisstaffelung einen erwarteten Verpflichtungsumfang berechnet und diesen den Mindestent­ gelten gegenübergestellt. Aus dieser Herleitung zeichnet sich insgesamt ein Verpflichtungsüberhang ab. Wertminderungen nicht finanzieller Vermögenswerte: Die Gruppe prüft an jedem Bilanzstichtag, ob Anhaltspunkte für eine Wertminde- rung nicht finanzieller Vermögenswerte vorliegen. Der Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 373.582 (2013: TEUR 363.436) wird gemäß IFRS nicht planmäßig abgeschrieben, sondern jährlich einem Werthaltigkeitstest unterzogen. Weitere Überprüfungen werden durchgeführt, wenn Anhaltspunkte für eine Wertminderung vorliegen. Für den Wertminderungstest des Geschäfts- oder Firmenwertes zum 31. Dezember 2014 wurde gemäß IAS 36 pro zahlungsmittelgenerierender Einheit (identisch mit den Segmenten) der beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungs- kosten als erzielbarer Betrag herangezogen. Die Bewertung zum beizulegenden Zeitwerts erfolgte im Einklang mit IFRS 13 basierend auf nicht beobachtbaren 102 Geschäftsbericht 2014

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