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Tele Columbus Geschäftsbericht 2014, deutsch

Eingangsparamentern (Level 3). Es wird auf unsere Ausführungen unter dem Abschnitt A „Allgemeine Grundlagen“ sowie dem Abschnitt E.12 „Immaterielle Vermögenswerte und Firmenwerte“ verwiesen. Aufgrund der in 2014 eingeführten Segmentberichterstattung wurde in 2014 erstmals der Geschäfts- oder Firmenwert auf die Segmente (identisch mit den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten für den Wertminderungstest) aufgeteilt. Diese Aufteilung wurde auf Grundlage des Verhältnisses der beizulegenden Zeitwerte abzüglich Veräußerungskosten (Fair Value less Cost to Sell) der Segmente zueinander durchgeführt. Bilanzierung von latenten Steueransprüchen: Latente Steuern werden aktiviert, soweit ausreichend steuerpflichtiges Einkommen in künftigen Perioden erwartet wird, das mit den vorhandenen aktiven latenten Differenzen verrechnet werden kann, und die erforderlichen Dokumentationsanfor- derungen erfüllt werden können. Für die Berechnung der latenten Steueransprüche sind Schätzungen seitens des Vorstands in Bezug auf die Höhe und den Zeitpunkt der künftigen zu versteuernden Erträge sowie die künftigen Steuergestaltungs­ strategien erforderlich. Auf Grundlage der aktuellen Planung werden die aktiven latenten Steuern auf temporäre Differenzen in Höhe der passiven latenten Steuern angesetzt. Darüber hinaus gehende aktive latente Steuern, sowie alle aktiven latenten Steuern auf Verlustverträge, wurden in 2014 wertberichtigt. Aktive latente Steuern auf Verlustvorträge wurden teilweise nicht angesetzt, da mit einer Verwendung der Vorträge nicht gerechnet wird. Teilweise wird mit einer Verwen- dung gerechnet, aber auf Grund der Verlusthistorie bestehen höhere Anforderungen an die Dokumentation der Wahrscheinlichkeit der Verwendung der Vorträge (z. B. detaillierte Steuerplanung). Diese konnte nicht in allen Punkten zum Stichtag erfüllt werden. D.2 Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden D.2.1 Immaterielle Vermögenswerte Erworbene immaterielle Vermögenswerte werden zu ihren Anschaffungskosten bewertet. Selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte werden bei Erfüllung der Voraussetzungen des IAS 38 zu ihren Herstellungskosten aktiviert. Immaterielle Vermögenswerte mit einer befristeten Nutzungsdauer werden ab dem Zeit- punkt der Betriebsbereitschaft linear über ihre geschätzte Nutzungsdauer (zwischen 3 und 15 Jahre) abgeschrieben. Entwicklungsleistungen zur Verbesserung und Erweiterung im Zusammenhang mit selbst geschaffener Software werden aktiviert, sofern die Ansatzvoraussetzungen nach IAS 38.57 ff. erfüllt sind. Aktivierte Entwicklungsleistungen werden über eine Laufzeit von 2  Jahren abgeschrieben. Aufwendungen für die Anwerbung neuer Kunden werden als immaterieller Vermögenswert aktiviert, sofern es sich um Auszahlungen an einen externen Dritten handelt, die in direktem Zusammenhang mit dem Vertragsabschluss stehen und die Ansatz- und Bewertungskriterien eines immateriellen Vermögenswertes gemäß IAS 38 erfüllen. Die Abschreibung erfolgt über die anfängliche Mindestvertragslaufzeit von 1 bis 2 Jahren. Geschäfts- oder Firmenwerte und immaterielle Vermögenswerte mit einer unbefristeten Nutzungsdauer werden nicht planmäßig abgeschrieben, sondern jährlich im Zuge eines Wert- haltigkeitstests (Impairment Test) auf einen etwaigen Wertminderungsbedarf überprüft. Weitere Überprüfungen werden durchgeführt, wenn Anhaltspunkte für eine Wertminderung vorliegen. DerWertminderungstesterfolgtdabeiaufBasisderentsprechendenzahlungs­mittelgenerierenden Einheit (cash generating unit – CGU), welcher der Geschäfts- oder Firmenwert zuzuordnen ist. 103 Unternehmen Konzernlagebericht Konzernabschluss Weitere Informationen

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