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Tele Columbus Geschäftsbericht 2014, deutsch

Instandhaltungs- und Reparaturkosten werden periodengerecht erfasst. Wesentliche nach- trägliche Anschaffungskosten werden aktiviert, wenn es hinreichend wahrscheinlich ist, dass der hieraus entstehende zukünftige Nutzen, der dem Unternehmen zufließt, den zuvor erwar- teten Nutzen übersteigt. Aufwendungen aus linearer Abschreibung und Wertminderungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung als Abschreibungen ausgewiesen. Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Vermögenswerten werden erfolgswirksam in den „Anderen Erträgen“ bzw. „Anderen Aufwendungen“ erfasst. D.2.4 Leasing Gemäß IAS 17 wird zwischen Operating- und Finanzierungsleasingverträgen unterschieden. Bei einem Finanzierungsleasing sind die wesentlichen Risiken und Chancen auf den Lea- singnehmer übergegangen, so dass das Leasingobjekt in der Bilanz des Leasingnehmers zu aktivieren ist. Vermögenswerte aus Finanzierungsleasing werden zu Beginn der Laufzeit des Leasingverhältnisses mit dem niedrigeren Wert aus beizulegendem Zeitwert des Leasingobjekts und dem Barwert der Mindestleasingzahlungen bewertet. Der Vermögenswert wird linear über die geschätzte wirtschaftliche Nutzungsdauer oder die kürzere Dauer des Leasingverhältnisses abgeschrieben. Die künftigen Leasingzahlungen werden als Leasingverbindlichkeit passiviert. Jede Leasingrate wird in einen Zins- und einen Tilgungsanteil aufgeteilt, so dass die verblei- bende Leasingverbindlichkeit konstant verzinst wird. Finanzierungsleasingverhältnisse sind auch im Rahmen von Sale-and-lease-back-Verein- barungen vorhanden. Demnach führen zivilrechtliche Veräußerungsvorgänge dann nicht zu einem Abgang an Vermögenswerten, wenn diese Vermögenswerte im Rahmen von Finanzie- rungsleasingverhältnissen wieder „zurückgeleast“ werden und zu aktivieren sind. Etwaige Veräußerungsgewinne werden dabei über die Laufzeit der Finanzierungsleasingverhältnisse abgegrenzt. Leasingverhältnisse, bei denen die wesentlichen Risiken und Chancen, die mit dem Eigen- tum am Leasingobjekt verbunden sind, beim Leasinggeber verbleiben, werden als Opera- ting-Leasingverträge klassifiziert. Im Zusammenhang mit einem Operating-Leasing­vertrag geleistete Zahlungen werden linear über die Dauer des Leasingverhältnisses in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Teilweise vermietet die Tele Columbus Gruppe das zum Empfang von digitalem Fern­sehen und Breitbandangeboten notwendige Customer Premises Equipment (CPE) an seine Kunden. Diese Leasingvereinbarungen, bei denen die Tele Columbus Gruppe als Leasing­geber fungiert, werden als Operating-Leasingverträge klassifiziert. Dementsprechend aktiviert die Gesellschaft die CPE als Sachanlagevermögen zu Anschaffungskosten. Die Angaben nach IAS 17.56 bezüg- lich der künftigen Entgelte für die Zurverfügungstellung der CPE können nicht gemacht werden, da sie in das Entgelt für die gesamte Leistung gegenüber dem Kunden integriert sind. Finanzierungsleasingverhältnisse bestehen insbesondere für gepachtete Hausverteil­ anlagen und geleaste Ortsverkabelungen auf der Basis von Glasfaserverbindungen. Es wird auf die Ausführungen unter dem Abschnitt F.1.3 „Finanzierungsleasing“ verwiesen. D.2.5 Vorräte Die Vorräte werden zum niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten und Nettoveräußerungswert angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten der Vorräte erfolgt nach den gewichteten Durchschnittskosten. Der Nettoveräußerungswert wird auf der Basis von ange­messenen Ab- schlägen von den Marktpreisen nach Gängigkeit ermittelt. 105 Unternehmen Konzernlagebericht Konzernabschluss Weitere Informationen

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