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Tele Columbus Geschäftsbericht 2014, deutsch

Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte werden wert­ berichtigt, falls die fortgeführten Anschaffungskosten den auf Grundlage des ursprüng­lichen Effektivzinssatzes ermittelten Barwert übersteigen. Zahlungsmittel umfassen Bargeld, Sichteinlagen, Schecks sowie verpfändete Zahlungs- mittel. Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte sind nicht derivative Finanz­ instrumente, die als zur Veräußerung verfügbar und nicht in den Kategorien „Finanzielle Vermögenswerte, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden“ bzw. „Kredite und Forderungen“ eingeordnet sind. Diese Kategorie enthält Eigenkapitalinstrumente von Gesellschaften, die weder konsolidiert noch nach der Equity-Methode einbezogen werden. Nach der erstmaligen Bewertung werden zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögens- werte gemäß IAS 39.46 grundsätzlich zum beizulegenden Zeitwert bewertet, wobei die nicht realisierten Gewinne oder Verluste im sonstigen Ergebnis erfasst werden. Mit dem Abgang finanzieller Vermögenswerte werden die über das sonstige Ergebnis erfassten kumulierten Gewinne und Verluste aus der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam erfasst. Die zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerte umfassen vollumfänglich Anteile an Tochterunternehmen, die nicht konsolidiert werden. Da für diese Gesellschaften kein aktiver Markt existiert und sich der Zeitwert nicht mit vertretbarem Aufwand verlässlich ermitteln lässt, werden sie gemäß IAS 39.46c mit ihren jeweiligen Anschaffungskosten bilanziert. Im Zusammenhang mit der Bilanzierung der Anteile von nicht beherrschenden Gesell- schaftern an Personengesellschaften wird auf die Ausführungen unter dem Abschnitt D.1.2 „Schätzunsicherheiten“ verwiesen. Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten Alle finanziellen Vermögenswerte werden auf Wertminderung hin überprüft. Bestehen objektive Anhaltspunkte dafür, dass eine Wertminderung bei zu fortgeführten Anschaffungskosten bi- lanzierten Vermögenswerten eingetreten ist, ergibt sich die Höhe des Wertminderungsverlusts als Differenz zwischen dem Buchwert des Vermögenswerts und dem Barwert der erwarteten künftigen Cashflows (mit Ausnahme erwarteter künftiger, noch nicht eingetretener Kreditaus- fälle), abgezinst mit dem ursprünglichen Effektivzinssatz des finanziellen Vermögenswerts, d. h. dem bei erstmaligem Ansatz ermittelten Effektivzinssatz. Als objektive Hinweise darauf, dass bei finanziellen Vermögenswerten Wertminderungen eingetreten sind, gelten: der Ausfall oder Verzug eines Schuldners die Umstrukturierung eines der Gruppe geschuldeten Betrags zu Bedingungen, die die Gruppe anderenfalls nicht in Betracht ziehen würde Hinweise, dass ein Schuldner oder Emittent in Insolvenz geht nachteilige Veränderungen beim Zahlungsstand von Kreditnehmern oder Emittenten oder beobachtbare Daten, die auf eine merkliche Verminderung der erwarteten Zahlungen einer Gruppe finanzieller Vermögenswerte hindeuten. Der Buchwert des Vermögenswerts wird unter Verwendung eines Wertminderungs­kontos re- duziert. Der Wertminderungsverlust wird ergebniswirksam erfasst. Sofern eine ähnliche Risi- kostruktur vorliegt, werden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf Portfoliobasis auf Uneinbringlichkeit überprüft. Ein Portfolio vereint Forderungen mit ähnlicher Risikostruktur. Pauschalierte Einzelwertminderungen werden auf Grundlage der Altersstruktur der Forderun- gen sowie Erfahrungen bezüglich Forderungsausfälle in der Vergangenheit bestimmt. 108 Geschäftsbericht 2014

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