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Tele Columbus Geschäftsbericht 2014, deutsch

Verringert sich die Höhe der Wertminderung in den folgenden Berichtsperioden und kann diese Verringerung objektiv auf einen nach der Erfassung der Wertminderung auf­getretenen Sachverhalt zurückgeführt werden, wird die früher erfasste Wertminderung rückgängig ge- macht. Der neue Buchwert des Vermögenswerts darf jedoch die fortgeführten Anschaffungs- kosten zum Zeitpunkt der Wertaufholung nicht übersteigen. Die Wertaufholung wird erfolgs- wirksam erfasst. Liegen bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen objektive Hinweise dafür vor, dass nicht alle fälligen Beträge gemäß den ursprünglich vereinbarten Rechnungskonditionen eingehen werden, wird eine Wertminderung unter Verwendung eines Wertminderungs­kontos vorgenommen. Eine Ausbuchung der Forderungen erfolgt, wenn sie als uneinbringlich einge- stuft werden. Bei den gehaltenen Anteilen an nicht konsolidierten Tochtergesellschaften gilt ein signifi- kanter oder länger anhaltender Rückgang des beizulegenden Zeitwertes unter dessen Anschaf- fungskosten als ein objektiver Hinweis auf eine Wertminderung. Die Ermittlung des beizule- genden Zeitwerts erfolgt auf Basis eines entsprechenden Bewertungsverfahrens, sofern objektive Hinweise auf einen solchen Rückgang hinweisen. Objektive Hinweise sind unter anderem signifikante Änderungen im technologischen, marktbezogenen, wirtschaft­lichen oder rechtlichen Umfeld des nicht konsolidierten Tochterunternehmens. Die Gruppe hält einen Rückgang um 20 % für signifikant und einen Zeitraum von neun Monaten für länger anhaltend. D.2.7 Pensionen und andere langfristige Leistungen an Arbeitnehmer Leistungen an Arbeitnehmer umfassen neben kurzfristig fällig werdenden Leistungen auch Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses, andere langfristig fällige Leistungen und Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Pläne für Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses werden in Abhängigkeit von ihrem wirtschaftlichen Gehalt, der sich aus den grundlegenden Leistungsbedingungen und Leistungsvoraussetzungen des Plans ergibt, entweder als leistungsorientierte oder als beitragsorientierte Pläne klassifiziert. Beitragsorientierte Pläne Beitragsorientierte Pläne sind Pläne für Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses, bei denen ein Unternehmen festgelegte Beiträge an eine eigenständige Einheit entrichtet und weder rechtlich noch faktisch zur Zahlung darüber hinausgehender Beiträge verpflichtet ist. Leistungsorientierte Pläne Leistungsorientierte Pläne sind Pläne für Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses, die nicht unter die Definition der beitragsorientierten Pläne fallen, d. h., aufgrund derer die jeweiligen Unternehmen der Gruppe die rechtliche oder faktische Verpflichtung zur Zahlung der zugesagten Pensionsleistungen haben. Die Bewertung der leistungsorientierten Pläne erfolgt auf Basis der Anwartschaftsbarwert- methode (projected unit credit method), der verschiedene Annahmen und Erwartungen be- züglich des Anstiegs der Gehälter und Pensionszahlungen sowie der Fluktuations- und Ster- berate zugrunde liegen. Die Verpflichtungen werden jährlich durch unabhängige qualifizierte Versicherungsmathematiker berechnet. Die Ansammlung der leistungsorientierten Pensions- verpflichtung wird im Personalaufwand, im Zinsaufwand und im sonstigen Ergebnis erfasst. Sollte für die leistungsorientierten Pläne ein sogenanntes Planvermögen bestehen, das ausschließlich der Absicherung der Pensionsleistungen dient, wird dieses Planvermögen mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit dem Wert der Pensionsrückstellung auf Basis der Anwartschaftsbarwertmethode saldiert ausgewiesen. Die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste aus der Veränderung von versi- cherungsmathematischen Annahmen sowie die Differenz zwischen den typisierten Zinssätzen auf das Planvermögen und den tatsächlichen Zinsen werden erfolgsneutral im Rahmen des sonstigen Ergebnisses erfasst. 109 Unternehmen Konzernlagebericht Konzernabschluss Weitere Informationen

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