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Tele Columbus Geschäftsbericht 2014, deutsch

D.2.13 Ertragsteuern Laufende Ertragsteuern Steuerforderungen und -verbindlichkeiten aus Ertragsteuern werden auf Grundlage gezahlter bzw. geschuldeter Steuern ermittelt und nicht abgezinst. Diesen liegen die zum Bilanzstichtag gültigen bzw. verabschiedeten Steuersätze und gesetzlichen Regelungen zugrunde. Latente Steuern Latente Steuern werden grundsätzlich für alle temporären Differenzen zwischen dem Wert der Vermögenswerte / Verbindlichkeiten, der für steuerliche Zwecke angesetzt wird, und dem Buch- wert nach IFRS berücksichtigt. Latente Steuern für temporäre Differenzen auf Geschäfts- oder Firmenwerte werden nur berücksichtigt, soweit diese auch für steuerliche Zwecke angesetzt werden. Aktive latente Steuern aus abzugsfähigen temporären Unterschieden und steuerlichen Verlustvorträgen werden nur in dem Umfang angesetzt, in dem mit hinreichender Wahrschein- lichkeit angenommen werden kann, dass das jeweilige Steuersubjekt (Unternehmen oder Or- ganschaft) ausreichend steuerpflichtiges Einkommen zur Realisierung des entsprechenden Nutzens erzielen wird bzw. ggf. weitere Ansatzvorschriften erfüllt werden und sich damit temporäre Unterschiede umkehren. Wenn jedoch im Rahmen einer Transaktion, die keinen Unternehmenszusammenschluss darstellt, eine latente Steuer aus dem erstmaligen Ansatz eines Vermögenswerts oder einer Verbindlichkeit entsteht, die zum Zeitpunkt der Transaktion weder einen Effekt auf den bilanziellen noch auf den steuerlichen Gewinn oder Verlust hat, unterbleibt die Steuerabgrenzung. Die Werthaltigkeit latenter Steuern wird für das jeweilige Steuersubjekt (Unternehmen oder Organschaft) durch zukünftig generiertes steuerpflichtiges Einkommen bestimmt und jährlich überprüft. Ist es nicht hinreichend wahrscheinlich, dass ausreichend steuerpflich­tiges Einkommen in der Zukunft zur Deckung der Verlustvorträge bzw. aus temporären Unterschie- den erzielt werden kann, wird eine Ansatzkorrektur der aktiven latenten Steuern in entspre- chender Höhe vorgenommen. Latente Steuern werden unter Anwendung der Steuersätze (und Steuervorschriften) be- wertet, die am Bilanzstichtag gelten oder gesetzlich verabschiedet sind und deren Geltung zum Zeitpunkt der Realisierung der latenten Steuerforderung bzw. der Begleichung der latenten Steuerverbindlichkeiten erwartet wird. Latente Steuern werden nicht abgezinst. Latente Steuern werden unter den langfristigen Vermögenswerten bzw. Schulden ausge- wiesen. Wenn jedoch die Veränderungen in der Bewertung von Vermögenswerten und Schul- den gesondert im Eigenkapital ausgewiesen werden, wird die Veränderung der entsprechenden aktiven bzw. passiven latenten Steuern ebenfalls gesondert im Eigenkapital dargestellt. 113 Unternehmen Konzernlagebericht Konzernabschluss Weitere Informationen

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