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Tele Columbus Geschäftsbericht 2014, deutsch

E.12 Immaterielle Vermögenswerte und Firmenwerte Bezüglich der Entwicklung der immateriellen Vermögenswerte und Firmenwerte verweisen wir auf die Darstellung unter dem Abschnitt D.1 „Wesentliche Ermessensentscheidungen und Schätzunsicherheiten“ sowie dem Abschnitt E.11 „Sachanlagevermögen“. E.12.1 Zahlungsmittelgenerierende Einheiten (Cash Generating Units): Der Wertminderungstest für den Geschäfts- oder Firmenwert wurde auf Ebene der zahlungs- mittelgenerierenden Einheit durchgeführt, welcher dem Geschäfts- und Firmenwert zugeordnet ist. Bisher war der Konzern diese zahlungsmittelgenerierende Einheit. In 2014 wurde eine Segmentberichterstattung eingeführt. Diese Segmente sind auch die zahlungsmittelgenerie- renden Einheiten des Konzerns. Daher wurde in 2014 erstmals der bis dahin auf Konzernebene geführte Geschäfts- oder Firmenwert diesen Einheiten zugeordnet. Die Aufteilung wurde auf Basis der Verhältnisse der beizulegenden Zeitwerte der Segmente (s.u.) vorgenommen. Der Geschäfts- oder Firmenwert der neu erworbenen Gesellschaft BIG in Höhe von TEUR 10.146 wurde dem Segment TV zugeordnet. Die folgende Tabelle zeigt die Aufteilung des Geschäfts- oder Firmenwertes auf die zahlungsmittelgenerierenden Einheiten: E.12.2 Wertminderungstest im Einzelnen Übersteigt der Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit einschließlich Geschäfts- oder Firmenwert deren erzielbaren Betrag, so liegt nach IAS 36 eine Wertminderung vor. Als erzielbarer Betrag wurde der beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten (Fair Value less Cost to Sell) ermittelt. Für das Jahr 2013 lag jeweils ein Kaufpreisangebot für die Tele Columbus Gruppe vor. In 2014 wurde der beizulegende Zeitwert nach der Methode des Discounted Cash Flow (Weighted Average Cost of Capital) ermittelt. Ausgangsbasis für diese Ermittlung ist die vom Management genehmigte Finanzplanung je Segment über einen Detailplanungszeitraum von fünf Jahren, wie sie auch zur Segment- steuerung verwendet wird. Dieser Planung liegen verschiedene Annahmen zugrunde. Von zentraler Bedeutung sind dabei EBITDA (über Umsatzentwicklung und Kostenentwicklung) und Investitionsplanung (Capex). Ausgehend von normalized EBITDA und Capex – also den zentralen internen Steuerungs­ größen – wurden die Faktoren, die zur Normalisierung des EBITDAs abgezogen wurden (i. W. sog. nonrecurring items) wieder hinzugerechnet sowie unter anderem unter Berücksichtigung der Investitionsplanung und der geplanten Veränderungen des Working Capitals der Free Cash Flow nach Steuern ermittelt, der die Ausgangsgröße des DCF-Verfahrens im Detailplanungs- zeitraum ist. Für den Zeitraum nach der Detailplanung wird ausgehend vom letzten Detailpla- nungsjahr ein voraussichtlich nachhaltiger Free Cash Flow nach Steuern ermittelt. Dabei wird im Segment TV eine vorsichtige Wachstumsrate von 0 % angenommen. Der erwarteten posi- tiven zukünftigen Marktentwicklung im Segment Internet und Telefonie wird mit einem vor- sichtig geschätzten nachhaltigen Wachstum von 2 % Rechnung getragen. TEUR 31.12.2014 TV 218.676 Internet und Telefonie 154.906 Gesamt 373.582 126 Geschäftsbericht 2014

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