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Tele Columbus Geschäftsbericht 2014, deutsch

von TEUR 11.241 (2013: TEUR 10.927), sonstige Erträge in Höhe von TEUR 3.003 (2013: TEUR 3.662) sowie sonstige Aufwendungen in Höhe von TEUR 11.206 (2013: TEUR 9.537), die den Zentralfunktionen zuzuordnen sind, nicht berücksichtigt. Aufwendungen und Erträge werden den Segmenten entweder direkt oder auf Basis ange- messener Schlüssel zugeordnet. Daneben werden zum Teil „non-recurring items“ (zur Definition wird auf die Ausführungen unter „Segmentinformationen“ verwiesen) in der Überleitung ausgewiesen, da diese ebenfalls nicht den beiden Segmenten zugeordnet werden können. Die Rechnungslegungsgrundsätze der Segmentinformationen entsprechen mit Ausnahme der Eliminierung der „non-recurring items“ den für den Konzernabschluss angesetzten Grund- sätzen und sind analog den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, zu verstehen. Dies gilt, sofern sich die Bewertungsmethoden und die Segmentabgrenzung nicht mehr ändern werden. Daher braucht keine Überleitungsrechnung aufgrund von Unterschieden zwischen interner Bewertung und Bewertung nach IFRS vorgenommen werden, sondern nur in Bezug auf Posten, die keinem berichtspflichtigen Segment zugeordnet sind. F.6.2 Segmentinformationen Erläuterung zu den verwendeten Messgrößen der Segmente Für den Vorstand der Tele Columbus Gruppe stellt das „Normalisierte EBITDA1) “ die zentrale Steuerungsgröße dar, die im Rahmen des Monatsreportings separat für jedes operative Segment berichtet wird. Das „Normalisierte EBITDA“ stellt das Ergebnis vor dem Finanzergebnis (Er- gebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen, Zinsertrag, Zinsaufwand und sonstiges Finanzergebnis), Ertragsteuern sowie Abschreibungen und Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte sowie Geschäfts- und Firmenwerte dar. Darüber hinaus enthält es keine sogenannten „non-recurring items“. Diese sind vom Vor- stand definiert als nicht wiederkehrende, seltene oder außergewöhnliche Aufwendungen oder Erträge, wenn das Ereignis in den nächsten zwei Geschäftsjahren voraussichtlich nicht wieder auftreten wird bzw. in den vergangenen zwei Geschäftsjahren nicht schon einmal aufgetreten ist. Es handelt sich um Aufwendungen oder Erträge, die überwiegend nicht aus dem operativen Geschäft entstanden sind bzw. Restrukturierungscharakter haben und somit nicht zur Beur- teilung des operativen Erfolgs herangezogen werden können. Die nicht wiederkehrenden Aufwendungen beinhalten in 2014 im Wesentlichen Beratungs- kosten, die im Zusammenhang mit dem geplanten Börsengang angefallen sind, sonstige Rechts- und Beratungskosten, die als nicht wiederkehrend einzustufen sind, einmalige Mietaufwen- dungen, die im Rahmen des Umzugs der Gesellschaft an den neuen Geschäftssitz entstanden sind, sowie Aufwendungen von Rückstellungen für drohende Verluste im Zusammenhang mit einem langfristigen Signallieferungsvertrag. Die nicht wiederkehrenden Erträge setzen sich in 2014 im Wesentlichen aus Erträgen von erstattungsfähigen IPO-Kosten, Erträgen aus dem Anlagenabgang sowie Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen für drohende Verluste im Zusammenhang mit einem langfris- tigen Signallieferungsvertrag zusammen. Die nicht wiederkehrenden Aufwendungen in 2013 beinhalten im Wesentlichen Kosten, die im Rahmen eines angestrebten Verkaufsprozesses der Tele Columbus Gruppe angefallen sind, sowie Aufwendungen für Abfindungen und sonstige einmalige Personalkosten. Die nicht wiederkehrenden Erträge beinhalten in 2013 im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für drohende Verluste im Zusammenhang mit einem langfristigen Signallieferungsvertrag. 1) Bei dieser Kennzahl handelt es sich um eine Steuerungsgröße nach Definition des Managements der Tele Columbus Gruppe. 152 Geschäftsbericht 2014

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