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Tele Columbus Geschäftsbericht 2014, deutsch

Die Tele Columbus Gruppe generiert ihre Einnahmen hauptsächlich aus Anschluss­gebühren, die von Kunden für den Bezug eines CATV-Produkts gezahlt werden. Etwa 97 % der Endkunden sind Mieter in Mehrfamilienobjekten, die zum Bestand von Gesellschaften oder Genossen- schaften der Wohnungswirtschaft zählen oder von diesen fremdverwaltet werden. Die Gruppe hat mit diesen Unternehmen dauerhafte Gestattungs- und Signallieferungsverträge abgeschlos- sen, was eine nachhaltige Erlösbasis sicherstellt. Die Wohnungsunternehmen legen den Betrag für die Bereitstellung der CATV-Anschlüsse mehrheitlich über die Betriebskostenabrechnung auf ihre Mieter um. Zum 31. Dezember 2014 traf dies auf rund 66 % unserer CATV-End­ kunden zu. An circa 34 % der CATV-Endkunden erfolgte die Signallieferung aufgrund von Einzelverträgen. 1.1.3 Geschäftssegmente Produkte und Leistungen der Tele Columbus AG werden in zwei operativen Segmenten ange- boten: „TV“ sowie „Internet und Telefonie“. Segment „TV“ Die Gruppe bietet im Segment TV sowohl Basis- als auch Premium-Programme an. Basis-­ Programme umfassen analoge sowie digitale TV- und Radiodienste. Die angebotenen ­Premium-TV-Pakete enthalten bis zu 50 weitere digitale TV-Programme, davon bis zu 32 Sender in HD-Qualität. Die Gruppe generiert im Segment TV Erlöse aus Kabelanschlussentgelten und wieder­ kerenden Entgelten für Serviceoptionen von Kabelanschlusskunden sowie Erlöse aus dem Abschluss von Neuverträgen und den entsprechenden Instal­lationsservices. Des Weiteren erhält sie von den Programmanbietern sogenannte Einspeise­entgelte für die Verbreitung diverser Programme über das Kabelnetz. Segment „Internet und Telefonie“ Im Segment Internet und Telefonie fasst die Gruppe Internet- und Telefondienste zusammen. Die Umsatzerlöse setzen sich aus Erlösen aus dem Abschluss von Neuver­trägen und ­Installationsservices sowie den monatlichen Vertrags- und Service­entgelten zusammen. 1.2 Steuerungssystem In Vorbereitung des Börsengangs der Tele Columbus AG wurde im August 2014 eine Segmen- tierung eingeführt, die die Basis für die zukünftige Steuerung der Tele Columbus Gruppe bildet. In diesem Zusammenhang wurden auch die Segmentinformationen für das Geschäftsjahr 2013 rückwirkend aufbereitet, obwohl die Unternehmensgruppe in diesem Zeitraum nicht nach dem entsprechenden System gesteuert wurde. Die Tele Columbus Gruppe wird vom Vorstand der Tele Columbus AG geführt. Er verant- wortet das operative Geschäft und überwacht die berichtspflichtigen Segmente „TV“ sowie „Internet und Telefonie“. Für diese Segmente erhält und überprüft der Vorstand interne Managementberichte. Im Rahmen dieses Monatsreportings ist das „Normalisierte EBITDA“ die zentrale Steue- rungsgröße, die separat für jedes operative Segment berichtet wird. Es stellt das Ergebnis vor dem Finanzergebnis (Ergebnis aus nach der Equity-­Methode bilanzierten Beteiligungen, ­Zinsertrag, Zinsaufwand und sonstiges Finanzergebnis), Ertragsteuern sowie Abschreibungen und Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte sowie Geschäfts- und  Firmen- werte dar. Darüber hinaus wird es um sogenannte „non recurring items“ bereinigt. Diese sind vom Vor- stand definiert als nicht wiederkehrende, seltene oder außerge­wöhnliche Aufwendungen oder Erträge im Zusammenhang mit einem Ereignis, das in den folgenden zwei Geschäftsjahren voraussichtlich nicht wieder auftreten wird bzw. in den vorangegangenen zwei Geschäftsjahren nicht schon einmal aufgetreten ist. Des Weiteren wird das „Normalisierte EBITDA“ um 48 Geschäftsbericht 2014

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