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Tele Columbus Geschäftsbericht 2014, deutsch

von erstattungsfähigen IPO-Kosten, Erträge aus dem Anlagen­abgang und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für drohende Verluste im Zusammenhang mit einem lang­ fristigen Signallieferungsvertrag enthalten. In 2013 setzten sich die nicht wiederkehrenden Aufwendungen / Erträge im Wesentlichen aus Kosten, die im Rahmen eines angestrebten ­Verkaufsprozesses von Tele Columbus angefallen sind, Aufwendungen für Abfindungen und sons- tigen einmaligen Personalkosten, sowie Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen für dro- hende Verluste im Zusammenhang mit einem langfristigen Signallieferungsvertrag zusammen. Für das Geschäftsjahr 2014 belief sich das Jahresergebnis auf TEUR −21.894 (2013: TEUR −8.638). TEUR 2014 2013 Normalisiertes EBITDA 98.936 88.077 Nicht wiederkehrende Aufwendungen / Erträge −14.782 3.089 EBITDA 84.154 91.166 Finanzergebnis −47.250 −28.379 Abschreibungen −50.789 −62.832 Steuern −8.009 −8.593 Jahresfehlbetrag −21.894 −8.638 2.3.2 Finanzlage und Liquidität Der negative Cashflow aus Investitionstätigkeit (TEUR −50.234) sowie der negative Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (TEUR  −49.164) haben den positiven  ope­rativen Cashflow (TEUR 52.943) überschritten, so dass der Zahlungsmittelbestand zum 31. Dezember 2014 von TEUR 70.539 im Vorjahr auf TEUR 24.441 gesunken ist. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit enthält Zahlungen für den Erwerb von neuen Tochter­ unternehmen in Höhe von TEUR −10.614 (2013: TEUR 0). Des Weiteren enthält der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit Zahlungen für den Erwerb der Minderheitenanteile an einem bereits vollkonsolidierten Tochterunternehmen in Höhe von TEUR −18.369 (2013: TEUR 0). Während im Vorjahr Zinsen für Bankverbindlichkeiten in Höhe von TEUR −24.031 anfielen, sanken Auszahlungen für Zinsen im Jahr 2014 auf TEUR −17.126, da diese seit Februar 2014 kapitalisiert wurden. Die Tele Columbus Gruppe hat diverse Leasingverträge über Infrastruktureinrichtungen zur Versorgung der Kunden abgeschlossen. Diese wurden in Über­einstimmung mit IAS 17 als Finance-Leasing (Finanzierungsleasing) klassifiziert. Im Geschäftsjahr 2014 entstanden durch Finance-Leasing Zahlungen in Höhe von TEUR −6.112 (2013: TEUR −4.864). Im Geschäftsjahr 2014 war die Tele Columbus Gruppe stets in der Lage, ihren Zahlungs- verpflichtungen nachzukommen. Die in 2014 benötigten finanziellen Mittel für Investitionen in den Netzausbau, den Erwerb der ausstehenden Minderheitenanteile an der BMB, den Erwerb von BIG sowie den Vertrieb und die Vermarktung der neuen Telefon- und Internetdienste wurden aus dem operativen Geschäft sowie aus Barbeständen heraus finanziert. Die zu leistenden Zinszahlungen für die Bankverbindlichkeiten des Unternehmens wurden ebenso aus den Bar- mitteln bestritten. Diese fielen jedoch aufgrund der kapitalisierten Zinsen seit Februar 2014 deutlich geringer aus als in den Vorjahren. Die Inanspruchnahme des zur Verfügung stehenden Kreditlimits (RCF) in Höhe von EUR 28,3 Mio. war nicht nötig. Die Unternehmensführung überprüft mindestens monatlich die Liquiditäts­situation und leitet gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen ein, um etwaigen Liquiditätsengpässen rechtzeitig vorzubeugen (es wird hierzu auf die Erläuterungen im Abschnitt 5 „Risikobericht“ verwiesen). 57 Unternehmen Konzernlagebericht Konzernabschluss Weitere Informationen TEUR 20142013 Normalisiertes EBITDA 98.93688.077 Nicht wiederkehrende Aufwendungen / Erträge −14.7823.089 EBITDA 84.15491.166

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