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Tele Columbus Geschäftsbericht 2014, deutsch

Entwicklung des Eigenkapitals Die Zusammensetzung des Eigenkapitals von TEUR  −61.535 per 1. Januar 2014 auf TEUR −107.316 zum 31. Dezember 2014 resultiert im Wesentlichen aus der Veränderung der Konzernstruktur (vgl. Abschnitt 1.1.1 Organisatorische Struktur des Konzerns). Wesentliche Veränderungen des Eigenkapitals im laufenden Geschäftsjahr resultieren ins- besondere aus dem negativen Gesamtergebnis in Höhe von TEUR  −22.663, von dem TEUR −21.894 auf das Jahresergebnis entfallen. Als übriges Ergebnis wurden resultierend aus Pensionen im laufenden Jahr TEUR 769 direkt im Eigenkapital erfasst. Einen weiteren Einfluss auf das Eigenkapital hatte der Kauf der nicht beherrschenden Anteile an der Tochtergesellschaft BMB GmbH & Co.KG und der BMB Geschäftsführungs GmbH. Den bisherigen bilanzierten Anteilen nicht beherrschender Gesellschaften in Höhe von TEUR 3.810 bzw. TEUR 597 stand ein Kaufpreis in Höhe von TEUR 21.280 gegenüber, so dass sich ein Eigen­kapitaleffekt in Höhe von TEUR −16.853 ergab. Investitionen Die Tele Columbus Gruppe hat im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder umfassend in die ein­ gesetzten Technologien sowie in den Erwerb von Beteili­gungen investiert. Die Investitionen (inklusive des Erwerbs von BIG und der Minderheitenanteile der BMB in Höhe von insgesamt TEUR 32.080) erhöhten sich um 63,2 % auf TEUR 84.068 EUR (2013: TEUR 51.464), dies ent- spricht 36,6 % unserer Betriebsleistung (2013: 23,0 %). Schwerpunkte der getätigten Investitionen sind die konsequente Fortführung der Migra- tions-Strategie, also die Ablösung von fremden Signallieferanten durch eine Versorgung der Tele Columbus Bestände mit eigenem Signal sowie der Ausbau der bestehenden HFC-Netze für die Vermarktung von IP-Diensten mit hoher Übertragungsrate, um so die steigende Nach- frage nach schnellen Internetver­bindungen befriedigen zu können. Investitionen für die ­gegenüber der Wohnungs­wirtschaft bestehenden Ausbauverpflichtungen im Rahmen von Neu- Akqui­sitionen beziehungsweise Vertragsprolongationen erfolgten hauptsächlich in den ­Re­gionen Berlin / Potsdam, Dresden und weiteren Orten in Sachsen. Zur Stärkung der Präsenz in der Region Nordrhein-Westfalen wurden die Gesellschaft BIG mit rund 14.600 Haushalten akquiriert sowie alle ausstehenden Minderheitenanteile an der Beteiligungsgesellschaft BMB von der Vivawest Dienstleistungen-Gruppe erworben. In diesem Zusammenhang wird auf die Erläu­terungen im Berichtsabschnitt 1.1 zur Veränderung des Konzerns verwiesen. Die im Geschäftsjahr 2014 eingegangenen Investitionsverpflichtungen, die im Jahr 2015 und in den fortfolgenden Jahren zu Cash-Abflüssen in Höhe von rund TEUR 8.386 führen, wer- den aus den bestehenden Cash-Beständen finanziert. 2.3.3 Vermögenslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 wurden TEUR 7.079 (2013: TEUR 6.731) in immaterielle Vermögenswerte und TEUR 41.188 (2013: TEUR 51.757) in Sachanlagen investiert. Desweiteren gab es 2014 Zugänge aus der Veränderung des Konsolidierungskreises in Höhe von TEUR 16.029 (2013: TEUR 0). Da das Investitionsvolumen im Jahr 2014 höher war als die laufenden Abschrei- bungen in Höhe von TEUR 50.789 (2013: TEUR 62.832), erhöhte sich das Anlagevermögen zum 31. Dezember 2014 auf TEUR 591.744 (31.12.2013: TEUR 579.994). Die Vorräte erhöhten sich zum 31. Dezember 2014 auf TEUR 3.342 (2013: TEUR 1.693). Der ­Anstieg resultierte im Wesentlichen aus Schwankungen, die sich durch unterschiedliche Bestellzeitpunkte ergeben. Die kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen blieben gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert und betrugen TEUR 19.115 (2013: TEUR 18.931). Die kurzfristigen sonstigen Forderungen beliefen sich auf TEUR 13.082 (2013: TEUR 903). Davon dienten im Wesentlichen TEUR 10.644 als Sicherheit der refinanzierenden Banken als Barhinterlegung für das Lastschriftlimit an die NET M-Bank und Postbank und sind daher nicht frei verfügbar. Die Investitionen stiegen in 2014 auf TEUR 84.068 63,2 % 59 Unternehmen Konzernlagebericht Konzernabschluss Weitere Informationen

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