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Tele Columbus Geschäftsbericht 2014, deutsch

ändernden Verhältnisse und Anforderungen eine permanente Aufgabe, die in die Arbeits­abläufe integriert ist. Jede Organisationseinheit hat grundsätzlich alle durch aktuelles und zukünftiges Handeln möglicherweise entstehenden Risiken festzustellen. Regelmäßig statt­findende Jours fixes, Controlling-Gespräche, Abteilungsbesprechungen, Einzelgespräche und Abfragen dienen dabei ebenfalls als Grundlage einer Risikofeststellung. 5.2 Internes Kontrollsystem und Risikomanagement bezogen auf den Konzernrechnungslegungsprozess Die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung wird mit dem internen Kontrollsystem der Tele Columbus AG sichergestellt. Dieses basiert auf einer weitgehend zentralen Organisation des Rechnungswesens, die neben IT-gestützten Kontrollmechanismen – beispielsweise innerhalb der Buchhaltungssoftware SoftM / Comarch – auch manuelle Abstimmungsprozesse insbeson- dere zwischen Accounting und Reporting sowie die Funktionstrennung, das Prinzip der risiko­ adjustierten doppelten Kontrolle (Vier-Augen-Prinzip) und die Einhaltung von Richtlinien und Anweisungen beinhaltet. Ein Großteil der Abschlüsse des Konzerns wird durch eigene Mitar- beiter erstellt. Alle Zahlen der Abschlüsse der Einzelgesellschaften, an denen Tele Columbus zu 100 % mittelbar oder unmittelbar beteiligt ist, werden auf Konzern­ebene von der Finanz­buchhaltung überprüft und gegen Budgetvorgaben abge­glichen. Die wichtigsten Erkenntnisse werden in einem monatlichen Kennzahlenbericht dem Vorstand der Tele Columbus AG vorgelegt. Die Geschäfts- jahreszahlen werden von einer externen, unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft über- prüft. Im Rahmen der Abschlussprüfung wird, soweit für Zwecke der Prüfung erforderlich, auch das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem des Konzerns, einschließlich des ­IT-­Systems, geprüft. Über wesentliche Schwächen und Verbesserungsmöglichkeiten werden ­Vorstand und Aufsichtsrat durch den Abschlussprüfer informiert. 5.3 Risiken Die folgenden Risiken könnten allein oder zusammen mit weiteren Risiken und Unsicherheiten, die der Gesellschaft derzeit nicht bekannt sind oder die sie derzeit möglicherweise als unwe- sentlich erachtet, die Geschäfts-, Finanz- und Ertragslage der Gruppe erheblich beeinträchtigen. Die Reihenfolge, in der die Risikofaktoren dargestellt sind, stellt weder eine Aussage über die Eintritts­wahrscheinlichkeit noch über die Bedeutung und Höhe der Risiken oder das Ausmaß der möglichen Beeinträchtigung des Geschäfts der Gruppe dar. Die genannten Risiken können einzeln oder kumulativ eintreten. 5.3.1 Branchenrisiken Gegenwärtig ist innerhalb der Branche, in der die Tele Columbus AG tätig ist, ein verstärkter Wettbewerb insbesondere durch die klassischen NE3-Marktakteure sowie die Deutsche Telekom um die Akquisition von sogenannten Gestattungsverträgen mit der Wohnungswirtschaft zu beobachten. Dies könnte dazu führen, dass Tele Columbus geringere Mengenzuwächse bei diesen Gestattungsverträgen realisieren kann oder dass die erwarteten Renditen in Einzelfällen geringer ausfallen als von der Gesellschaft erwartet. Weiterhin besteht das Risiko, dass die ­Gesellschaft im Rahmen von Vertragsverhandlungen ungünstigere Kondi­tionen erlangt oder derzeit versorgte Bestände an Mitbewerber verliert. Das Telekommunikationsgeschäft unterliegt einem schnellen technologischen Wandel. Hieraus resultiert ein hoher Innovations- und Investitionsdruck bei deutlich verkürztem Zeit- fenster für die Amortisationsphase. Aufgrund der technischen Weiterentwicklung steigt die Wettbewerbsdichte, da andere Anbieter neu eröffnete Marktchancen nutzen. Die zuneh- mende Konvergenz von Telekommunikationsmärkten, die früher getrennt waren, wird zu ­zunehmendem Konkurrenzdruck führen. Insbesondere der Markt für Internet­zugänge könnte durch die Einführung oder die Verbesserung von konkurrierenden Techno­logien nachhaltigen 64 Geschäftsbericht 2014

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