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Tele Columbus Geschäftsbericht 2014, deutsch

Veränderungen unterworfen werden. Eine Steigerung des Markt­anteils von Satellitenübertra- gung und anderer TV-Übertragungstechnik könnte sich negativ auf das CATV- und Premium-­ TV-Geschäft auswirken. Eine zu erwartende weitere Marktkonsolidierung kann dazu führen, dass die Gruppe einem anhaltenden Wettbewerbsdruck insbesondere hinsichtlich der Preise und Margen ausgesetzt ist, so dass geringere durchschnittliche Erlöse aufgrund von Preissenkungen des Gesamt­ marktes die Folge sein könnten. 5.3.2 Risiken im Zusammenhang mit gesetzlichen, regulatorischen und behördlichen Anforderungen Die Tele Columbus AG ist allgemeinen Risiken ausgesetzt, die sich aus der Veränderung von Rahmenbedingungen durch die Gesetzgebung oder aus anderen Vorschriften ergeben. Solche Regelungen betreffen insbesondere das Telekommu­nikationsgesetz, die Landes­mediengesetze sowie allgemein das Arbeits-, Verbraucher- oder Steuerrecht. Aufgrund der Beschränkung der Unternehmenstätigkeit auf Deutschland sind in der Regel etwaige Veränderungen im gesetz­ lichen Umfeld nicht überraschend zu erwarten, so dass eine ausreichende Reaktionszeit gewähr- leistet ist. Beim Telekommunikationsmarkt handelt es sich um einen regulierten Markt, in dem die Bundesnetzagentur und zunehmend auch das Bundeskartellamt stark steuernd eingreifen. Einzelne Regulierungsentscheidungen können geschäftshemmend ausfallen. Es besteht grund- sätzlich Unsicherheit darüber, wie künftige Regulierungsentscheidungen ausfallen. Zudem könnten staatliche Subventionen und anderweitige Regulierungen die Wettbewerber begüns- tigen und die eigene Wettbewerbsposition beeinträchtigen. Darüber hinaus unterliegt die Gesellschaft Übertragungspflichten hinsichtlich der Bereit- stellung und Verbreitung von vorgeschriebenen Rundfunkprogrammen, die grundsätzlich die Ressourcenplanung bedingen. Endkundenvertragsverhält­nisse unterliegen zudem der Kontrolle durch Verbraucherschutzorganisationen. 5.3.3 Risiken im Rahmen der Geschäftstätigkeit Grundsätzlich besteht das Risiko, bestehende Produkte und Dienste nicht erfolgreich vermarkten zu können bzw. dass neue Produkte und Leistungen nicht den Innovationsan­forderungen des Marktes entsprechen. Der Geschäftsverlauf des Konzerns ist von der technologischen Entwicklung des Kabel- fernsehens und vor allem von der Einführung digitaler und interaktiver Breitbandkabeldienste abhängig. Bei der Bereitstellung der Dienste sowie bei der Lieferung von Signalen ist die Gesellschaft auf andere Gesellschaften als Vorlieferanten angewiesen, beispielsweise Unitymedia, Vodafone / KD sowie Eutelsat / M7 als TV-Plattform und für die Satellitenübertragung. Um der Abhängigkeit von Dritten entgegenzuwirken, betrachtet die Gesellschaft den fortschreitenden Ausbau des eigenen NE3-Netzes als strategische Zielsetzung. Soweit dies nicht möglich ist, ist die Signal- lieferung über langfristige Verträge sichergestellt. Das Geschäft der Gruppe ist kapitalintensiv. Es besteht das Risiko, dass nicht ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, um den Ausbau und Erhalt des Kabelnetzes zu ­gewährleisten. Aufgrund des Börsengangs der Tele Columbus AG im Januar 2015 hat die Gesellschaft eine ausreichende Eigenkapitaldeckung sichergestellt. Darüber hinaus liegen im Bereich Fremdkapital entsprechend langfristige Finanzierungsverträge vor. Die Wahrung der Vertraulichkeit im Umgang mit personenbezogenen Kundendaten ist ein wichtiger Bestandteil der operativen Geschäftstätigkeit. Ein Verlust dieser Daten könnte ­gesetzliche Regelungen und Verordnungen ­verletzen, was wiederum zu Strafzahlungen und einem nachhaltigen Reputations­verlust führen kann. Zur Absicherung dieses Risikos verfügt Tele Columbus über entsprechende Daten- und Zugangssicherungssysteme, die regelmäßigen Prüfun­gen unterzogen werden. 65 Unternehmen Konzernlagebericht Konzernabschluss Weitere Informationen

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