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Tele Columbus Geschäftsbericht 2014, deutsch

Grundvergütung Die Vorstandsmitglieder erhalten eine jährliche feste Grundvergütung, die erfolgsunabhängig in zwölf monatlich gleichen Raten jeweils zum Monatsende ausbezahlt wird und den fixen Vergütungsbestandteil darstellt. Zusätzlich haben die Vorstandsmitglieder vertraglichen Anspruch auf Nebenleistungen und Sachbezüge, die im Wesentlichen die Nutzung eines Dienstwagens und die Zahlung von Prämien für Unfall- und Krankenversicherungen umfassen sowie im Falle des CEO zusätzliche Lebenshaltungskosten und die Begleichung von Kosten für Steuerberaterleistungen. Kurzfristige variable Vergütungskomponente Den Vorstandsmitgliedern steht eine kurzfristige, erfolgsabhängige Vergütungskom­ponente in Form eines Jahresbonus zu, die innerhalb eines Monats nach Billigung des Konzernabschlusses der Gesellschaft ausbezahlt wird. Der Maximalbetrag der variablen Vergütungskomponente für ein Geschäftsjahr beträgt 75 % des festen Jahresgehalts des jeweiligen Vorstandsmitglieds, ­abhängig von der individuellen Zielerreichung des jeweiligen Vorstandsmitglieds. Die erreichbare Maximalvergütung liegt damit für Frank Posnanski bei EUR 187.500,00 und für Ronny Verhelst bei EUR 375.000,00. Der Minimalbetrag der variablen Vergütungskomponente liegt für beide Vorstandsmitglieder bei EUR 0,00. Die individuelle Zielerreichung bezieht sich im Wesentlichen auf die folgenden Parameter: EBITDA, Capex, Umsatz (nur relevant für Ronny Verhelst), Kun- dentreue und Forderungsausfall (nur relevant für Frank Posnanski). Zusätzlich besteht eine Ermessens-Komponente des Aufsichtsrats. Bei dieser wird eine Gewichtung der Bemessungs- grundlagen von 40 % (EBITDA), 20 % (für Capex sowie für Umsatz und Forderungsausfall) und 10 % (für Kundentreue und für die Ermessens-Komponente) vorgenommen. Die Zielwerte der ­finanziellen Bemessungsgrund­lagen werden aus dem jährlichen und durch den Aufsichtsrat ­gebilligten Konzernbudget abgeleitet. Die Kundentreue-Komponente wird vom Aufsichtsrat nach Treu und Glauben und nach Rücksprache mit dem jeweiligen Vorstandsmitglied festgelegt. Die Ermessens-Komponente kann der Aufsichtsrat im freien Ermessen gewähren. Für den Fall, dass ein Vorstandsmitglied nicht für das gesamte der Abrechnung zugrunde­ liegende Geschäftsjahr vergütungsberechtigt ist, erfolgt eine zeitanteilige Berechnung. Langfristige variable Vergütungskomponente (LTIP) Die Vorstandsmitglieder nehmen seit dem 15. September 2014 an einem langfristigen erfolgs- orientierten Vergütungsplan (Long Term Incentive Program – LTIP) teil. Das LTIP ist Bestandteil der auf eine nachhaltig positive Unternehmensentwicklung aus- gerichteten variablen Vergütung des Vorstands und schafft einen langfristig angelegten Anreiz für den Vorstand, sich für den Erfolg des Unternehmens einzusetzen. Zu diesem Zweck wird den Mitgliedern des Vorstands in jedem Geschäftsjahr ein Bruttobetrag (LTI-Tranche) basierend auf im Dienstvertrag festgelegten Bonusprozentsätzen und unter dem Vorbehalt und in ­Abhängigkeit von der Erreichung im Voraus definierter Erfolgsziele in Aussicht gestellt. Nach Ablauf von drei Geschäftsjahren (Performance-Zeitraum) werden für diese Erfolgsziele die Bemessungsgrundlagen und der jeweilige Grad der Zielerreichung fest­gestellt sowie der ­diesem Grad entsprechende und dem Vorstandsmitglied auszuzahlende Bruttobetrag (LTI) ermittelt. Die Erfolgsziele und die Bemessungsgrundlagen sind die Durchschnittswerte der jährlich errechneten EBITDA-Werte des Konzerns angepasst durch Capex-Mehr- und Minder- ausgaben im Auszahlungszeitraum. Ein Performance-Zeitraum beginnt mit dem ersten Tag des Geschäftsjahres, für das die LTI-Tranche ausgelobt wird, und endet mit Ablauf des zweiten Geschäftsjahres, das auf das Geschäftsjahr, für das die LTI-Tranche ausgelobt wurde, folgt. Der Performance-Zeitraum für die LTI-Tranche 2014 begann folglich am 1. Januar 2014 und endet am 31. Dezember 2016. Der Anspruch auf einen etwaigen LTI entsteht mit der Billigung des Konzernabschlusses für das letzte Geschäftsjahr des Performance-Zeitraums durch den Aufsichtsrat. Ein etwaiger LTI ist binnen eines Monats nach Billigung des Konzernabschlusses abzu­rechnen und an das 71 Unternehmen Konzernlagebericht Konzernabschluss Weitere Informationen

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