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Tele Columbus Geschäftsbericht 2014, deutsch

Vorstandsmitglied auszubezahlen. Die maximale variable langfristige Vergütung jedes Vor- standsmitglieds ist begrenzt auf 150 % seiner jährlichen Grundvergütung. Unterschreitet das durchschnittliche, angepasste EBITDA zum Zeitpunkt der Auszahlung des LTI 85 % des ange- passten durchschnittlichen Ziel-EBITDA, wird dieser Vergütungsbestandteil nicht gewährt. Die Minimalvergütung einer LTI-Tranche liegt daher für jedes Vorstandsmitglied bei EUR 0,00. Die erreichbare Maximalvergütung einer LTI-Tranche liegt für Frank  Posnanski bei EUR 375.000,00 und für Ronny Verhelst bei EUR 750.000,00. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor dem Ablauf von 24 Monaten eines Performance-Zeit- raums aus dem Dienstverhältnis aus, besteht kein Anspruch auf einen LTI. Hat im Hinblick auf eine LTI-Tranche der Performance-Zeitraum zum Zeitpunkt der rechtlichen Beendigung des Dienstverhältnisses bereits 24 Monate angedauert, so bleibt ein zeitanteiliger Anspruch auf einen LTI für diese LTI-­Tranche vorbehaltlich der Erfüllung der Bedingungen für die Erfolgs- messung bestehen. Tritt ein Vorstandsmitglied im laufenden Geschäftsjahr in die Dienste der Gesellschaft ein, entscheidet der Aufsichtsrat darüber, ob und ggf. mit welcher Kürzung das Vorstandsmitglied für das laufende Geschäftsjahr an der LTI-Tranche teilnimmt. Langfristige aktienbasierte variable Vergütungskomponente (MSP) Die langfristige aktienbasierte variable Vergütung ist in Form eines Matching Stock Program (MSP) ausgestaltet. Das MSP schafft einen langfristig angelegten Anreiz für den Vorstand, sich für den Erfolg des Unternehmens einzusetzen. Zu diesem Zweck wird den Mitgliedern des Vorstands in jedem Geschäftsjahr eine im Voraus durch den Aufsichtsrat festzulegende Anzahl von Optionen unter dem Vorbehalt und in Abhängigkeit eines ent­sprechenden Eigeninvestments des Vorstandsmitglieds in die Gesellschaft zugeteilt. Nach Ablauf von vier Geschäftsjahren (Haltefrist) kann das Vorstandsmitglied diese Optionen unter weiteren Voraussetzungen ausüben. Die Anzahl der von den Vorstandsmitgliedern zu haltenden bzw. zu erwerbenden Aktien (qualifizierte Aktien) beträgt 50.000 für den CEO und 25.000 für den CFO. Die Vorstands­ mitglieder sind verpflichtet, diese qualifizierten Aktien ab dem Ende des Monats, in dem der IPO erfolgte, für die Dauer der Teilnahme am MSP in einem auf sie lautenden Sperrdepot zu halten. Während der Laufzeit des jeweiligen Dienstvertrags wird dem Vorstandsmitglied aus jeder der fünf jährlichen Tranchen des MSP für jede am jeweiligen Stichtag in dem Sperr­ depot gehaltene qualifizierte Aktie eine bestimmte Anzahl von Optionen zugeteilt. Für die erste Tranche des MSP (2015-Tranche) beträgt die Anzahl der Optionen je qualifizierter Aktie drei. Die Anzahl der Optionen je qualifizierter Aktie für die zukünftigen Tranchen legt der Aufsichtsrat zu gegebener Zeit fest. Die 2015-Tranche wurde am Tag des Börsengangs, dem 23. Janu- ar 2015, zugeteilt. Die weiteren Tranchen werden jeweils am 23. Januar der Folgejahre zugeteilt, wenn zu diesem Zeitpunkt der Dienstvertrag noch besteht. Die Halte­frist für  die erste 2015-­Tranche endet am 22. Januar 2019; die Haltefrist für jede weitere MSP-Tranche beträgt vier Jahre. Sie beginnt mit dem Tag der Zuteilung einer MSP-Tranche und endet mit Ablauf von vier Kalenderjahren. Die Optionen einer Tranche können nach Ablauf der Haltefrist ­ausgeübt werden, sofern der gewichtete Durchschnitt des Aktien­kurses  in den letzten 60 Börsen­handelstagen unmittelbar vor Ausübung der jeweiligen Option über der jeweiligen Ausübungshürde liegt. Die maßgebliche Ausübungshürde wird vom Aufsichtsrat bei der ­Zuteilung der jeweiligen Tranche festgelegt und beträgt mindestens 130 % des Ausübungs­ preises. Für die 2014-Tranche wurde die Ausübungshürde auf 130 % des Ausgabekurses in Höhe von EUR 10,00 festgelegt. Die ausgeübten Optionen einer Tranche werden in einen Eurobetrag umgerechnet, entsprechend der Differenz zwischen dem Aktienschlusskurs vor dem Zugang der Ausübungserklärung und dem Ausübungspreis der jeweiligen Tranche mul- tipliziert mit der Anzahl der ausgeübten Optionen (Brutto-Options-­Gewinn). Der nach Abfüh- rung ­gesetzlicher Abgaben sowie persönlicher Steuern des Vorstandsmitglieds verbleibende ­Netto-Options-Gewinn wird dem jeweiligen Vorstandsmitglied wiederum in Form von Aktien zugeschrieben. Das Vorstandsmitglied ist verpflichtet, die so erworbenen Aktien für die Dauer 72 Geschäftsbericht 2014

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