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Tele Columbus Geschäftsbericht 2014, deutsch

Unseren erfolgreichen Weg werden wir 2015 weiter fortsetzen – und haben dafür mit dem Börsengang unsere wirtschaftliche Ausgangslage noch einmal verbessert. Nachdem bereits Anfang 2014 eine neue Finanzierung für das Unternehmen abgeschlossen wurde, konnten wir mit einem Teil der Erlöse aus dem Börsengang die bestehenden Verbindlichkei- ten der Tele Columbus Gruppe etwa um die Hälfte reduzieren und gleichzeitig erneut eine Refinanzierung zu deutlich verbesserten Konditionen erreichen. Diese solide Kapitalstruktur verschafft uns heute eine große finanzielle Stabilität und neue Spielräume für Investitionen – zum einen in die Weiterentwicklung unserer Produktwelt, zum anderen in die Aufrüstung und Erweiterung der Netzinfrastruktur, um neue Potenziale für die Vermarktung unserer Dienste und somit für zusätzliches Wachstum zu erschließen. Für das Jahr 2015 haben wir uns einiges vorgenommen: Bereits im April haben wir als erster Netzbetreiber im deutschen Verbrauchermarkt ein Internetangebot mit einer Spitzen- geschwindigkeit von 400 Megabit pro Sekunde gestartet. Das Angebot ist zunächst im Kabelnetz Potsdam verfügbar, ein Ausbau in weiteren Regionen ist in Planung. Darüber hinaus bereiten wir die Einführung eines Mobilfunkangebots vor, das unser Triple Play zum Quadruple Play erweitern und unseren Kunden alle Medien- und Kommunikationsdienste praktisch und zuverlässig aus einer Hand bieten wird. Zudem planen wir die Erweiterung unseres Fernsehangebots um neue zeit- und bildschirmunabhängige Anwendungen, ein neues, leistungsfähiges Medienempfangsgerät sowie einen Dienst für Filme auf Abruf. Insgesamt sind zwischen 110 und 120 Millionen Euro für Investitionen in die Netze geplant, um den Infrastrukturvorteil des Breitbandkabels weiter auszubauen und unser Netz zusätz- lich zu erweitern. Auf dieser Basis sehen wir uns in einem – insbesondere auch im Hinblick auf den wohnungswirtschaftlichen Gestattungsmarkt – harten Wettbewerbsumfeld gut gerüstet, um die vielfältigen Chancen des Medien- und Telekommunikationsmarkts zu nutzen: Im Markt besteht heute eine ungebrochen hohe Nachfrage nach linearem Fernsehen, während gleichzeitig das Interesse für digitale und interaktive Zusatzdienste wächst. Parallel dazu steigt der Bedarf an immer schnelleren und volumenintensiveren Internetverbindungen, den derzeit kein anderer Übertragungsweg so wirtschaftlich und effizient bedienen kann wie das Breitbandkabel. Und die Konsolidierung des noch immer stark zersplitterten und sehr kleinteiligen Kabelmarkts wird sich in den kommenden Jahren weiter fortsetzen – eine Der Vorstand: Ronny Verhelst (links), Frank Posnanski 5 Unternehmen Konzernlagebericht Konzernabschluss Weitere Informationen Brief des Vorstands

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